© Interieur Beffroi - Thionville | STEPHANE THEVENIN
Der Glockenturm

Der Glockenturm

Mitten im Stadtzentrum von Thionville errichtet, glänzt seine goldene Windfahne. Man kann ihn nicht übersehen. Man sieht nur ihn. Er gehört zu denwichtigsten  Sehenswürdigkeiten der Stadt und seine Anwesenheit ist eine Ausnahme in Ostfrankreich. Es handelt sich um den Glockenturm.

DIE INSTITUTION

DES PLATZES ANNE-GROMMERCH

Der Triumphbogen erinnert an die kommunalen Freiheiten, die Graf Henri von Luxemburg im 13. Jahrhundert gewährte.

Der gelb gekleidete Riese ist eines der Symbole der Stadt.

ENTDECKEN

DIE VORTEILE EINER GLOCKE

Jahrhundert erbaut und beherbergt in seinem Inneren die Grosse Suzanne, eine 2 Tonnen schwere Glocke, deren großzügige Formen nur die Glücklichsten erblicken können. Die Räume des Glockenturms sind für Veranstaltungen geöffnet.

DIE DICKE SUZANNE

EINE GESCHICHTE ÜBER EINE GLOCKE

Die Glocke ist riesig! Ihre zwei Tonnen sind beeindruckend. Trotz ihres gigantischen Gewichts ist sie von seltener Feinheit. Wie alle ihre behelfsmäßigen Landsleute ist auch sie nicht mehr das Originalmodell. Sie wurde 1619 gegossen und 1844 aufgrund von Rissen, die ihren Klang kaum wahrnehmbar machten, wieder eingeschmolzen. Auch wenn sie heute nicht mehr läutet – zwei Tonnen lassen sich warten und man kann nicht riskieren, dass der Glockenturm Risse bekommt -, bleibt sie eines der verborgenen Symbole ihres Gastes.

Über der sogenannten Bürgerglocke sind drei kleine Glocken zu erkennen. Sie stammen vielleicht von religiösen Kongregationen. Die älteste schlägt die Stunden und stammt aus dem Jahr 1656. Sie trägt einen Christus am Kreuz. Die zweite, kleinste Glocke stammt aus dem Jahr 1689 und stammt von einem Turm auf der Stadtmauer. Die dritte schlägt die halbe und die viertel Stunde. Sie stammt aus dem Jahr 1746 und kam wahrscheinlich aus dem Augustinerkloster.