Château de la Grange - Vue droneChâteau de la Grange - Vue drone
©Château de la Grange - Vue drone|STEPHANE THEVENIN

Das Schloss von La Grange

Kleinod des Gebiets

Vom Hochmittelalter bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ging das Schloss durch Heirat und Erbschaft in den Besitz verschiedener luxemburgischer Familien über, ohne jemals verkauft zu werden. Die direkten Nachkommen des Marquis de Fouquet sind auch heute noch die Eigentümer von Lagrange.

Das Haus enthält viele Schätze unter Möbeln , Gemälden, die in den außergewöhnlichen Salons und Galerien ausgestellt sind

VOM MITTELALTER

BIS ZUM 18. JAHRHUNDERT

Die ersten bekannten Erwähnungen des Bauwerks deuten auf eine Burg hin. Der erste Herr von La Grange, Wilhelm zu Scheuern, lebte dort 1106. Von diesem Gebäude sind nur wenige Überreste erhalten geblieben, aber Sie können immer noch durch die authentische mittelalterliche Küche schlendern. Das heutige Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde somit auf den Grundmauern dieser Burg errichtet.

AUF DEN SPUREN

DER HELDEN DES 18. JAHRHUNDERTS

Im Schloss können Sie der kleinen Louise Reine folgen, die eine Heldin in ihrem Schloss ist. Sein blauer Salon, sein roter Salon. Wie oft ist sie dort die Marmortreppen hinaufgelaufen. Wie oft hat sie sich hinter den schweren Draperien versteckt?

Aber ihr Lieblingsraum ist und bleibt die Bibliothek. Diese blutroten Wände, die tausenden perfekt aufgereihten Bücher. Der monumentale Kamin, auf dem die Familieninsignien thronen. In der Ferne hört sie den sanften Klang der Harfe, der aus dem blauen Salon ertönt. Die köstlichen Gerüche der Küche kitzeln ihre Nase. Dort geht es geschäftig zu. Sie liebte es, die großen Töpfe in dem riesigen Schornstein köcheln zu sehen.

EIN SCHLOSS

NEUN GENERATIONEN

Weit davon entfernt, ein Museum zu sein, ist es vor allem ein Familienwohnsitz, der noch bewohnt wird. Ein Ort, der seine Seele bewahrt hat, untrennbar mit den Bewohnern verbunden ist, die hier lebten, und an dem jeder Gegenstand von seiner Geschichte durchdrungen ist.

Im Blauen Salon, in einem Holzrahmen, verewigt durch den Pinsel der offiziellen Malerin von Königin Marie-Antoinette, Marie Louise Reine de Fouquet, Marquise de Fouquet, werden die Besucher mit einem wohlwollenden Blick bedacht. Sie ist es, die den Beginn dieser Familiensaga markiert.

Auf unserem Weg beobachten uns weitere Porträts von Männern und Frauen. Sie haben uns sicher viel zu erzählen! Werden sie nachts lebendig, um den Klatsch und Tratsch des Tages zu diskutieren? Sie alle haben dazu beigetragen, die Geschichte des Weinguts zu prägen.

IM HERZEN SPAZIEREN

GEHEN DES MODERNEN GARTENS

2009 wurde der von Frank Neu entworfene Jardin des Prairiales eingeweiht, der in das Netzwerk „Jardins sans limites“ (Gärten ohne Grenzen) aufgenommen wurde.

Ein Tipp: Halten Sie die Augen offen, wenn Sie dort spazieren gehen. Es kann sein, dass Sie dort seltsamen Tieren begegnen.

Entdecken

DREHORT

UND RAUM DER ARBEIT

Auch die siebte Kunst erobert die Räumlichkeiten. Die Salons mit ihren historischen Möbeln, die Buchhandlung, die Zimmer, die Küche… Alles ist im Originalzustand geblieben. So kann man besser verstehen, warum dieser Ort eine beliebte Kulisse für Filmdrehs ist. Demi Moore, Emmanuelle Béart, Jonathan Rhys-Meyers und zuletzt Elle Fanning haben hier schon vor der Kamera gestanden.

Nun öffnet das Anwesen auch der Geschäftswelt seine Türen. Dank der jüngsten Renovierungsarbeiten in den Salons kann das Schloss nun für Seminare, Schulungen, Arbeitstreffen oder andere geschäftliche Veranstaltungen genutzt werden. Die Mietformel ist à la carte mit einer Kapazität von bis zu 100 Personen. Valérie, ein wahres Schweizer Taschenmesser in Sachen Organisation, kümmert sich um alle Details. Wenn Sie einen originellen und atypischen Rahmen suchen, zögern Sie nicht, sie anzurufen!